Mein NSA-Skandal Teil 1 – Die antiamerikanische Revolution und Kalaschnikows

Meine momentane Unfähigkeit zu bloggen macht, dass ich nun schon fast retrospektiv auf meine Zeit in Griechenland blicke.. Da es mir bisher nicht so wirklich gelungen ist, einen roten Faden in all meine Begegungen hier zu bringen, habe ich überlegt, was mich persönlich in durch die Zeit begleitet hat. Abgesehen von meinem Nicht-Bloggen. Nach einiger Überlegung bin ich auf den NSA-Skandal gekommen.

Während Snowden Dokument für Dokument veröffentlichte und die deutschen Medien sich warm liefen in der NSA-Berichterstattung, arbeitete ich auf einem griechischen Bio-Bauernhof. Das klingt etwas idyllischer als es war. Wenn man an einen Bauernhof denkt, so denkt man seltener an das Geräusch der Wasserpumpe neben dem Schlafzimmer oder das Rauschen der Autobahn hinter den Feldern. Eine weitere Lektion gegen die Idealisierung des Landlebens verpassten mir die Disteln, hinter denen sich die langen Reihen voller Tomatenpflanzen geschickt verborgen. Die kleinen Stacheln der trockenen Pflanzen hängen noch heute in meinen Klamotten, meine Freizeit verbringe ich damit sie einzeln mit einer Pinzette aus dem Stoff zu ziehen (Hat jemand eine bessere Idee?).

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